Vietnam, Mui Ne & Phan Thiet // 28.-29.02.2016

2 Portionen bestellt (sonst wäre es nur eine Vorspeise gewesen) / tollen Fischerhafen besucht / rote Sanddünen morgens für mich gehabt / Fotoworkshop gecrasht / Im Joe’s sind Musikwünsche erfüllt worden / teuer und gut gegessen (halbe Million Dong) – so schnell ist man dann kein Millionär mehr, das zweite Powerpack verloren (ab jetzt kann ich auch keine Fotos mehr sichern) längste, lustigste, mühsamste, unterhaltsamste, unhöflichste Nachtbusfahrt gehabt – das Glas ist trotzdem immer halbvoll !!

Steh drei Tage hintereinander früh auf und du gewinnst damit ein Tagwerk und brauchst obendrein niemanden, ob er dir einen Gefallen täte.

Asien

Kaffeekultur in Vietnam: Man nehme einen 30 cm hohen Plastikhocker, ein kleines Glas mit dickflüssiger Kondensmilch, Kaffee, Filter, heißes Wasser. 2 Minuten später ist er fertig. Zu jedem Kaffee gibt es ungefragt Gratistee. Meist wird man von Einheimischen angesprochen und trinkt dann gemeinsam.

Sei wie der Bambus: beuge und biege dich anmutig, wie der Wind es will, und du wirst niemals brechen.

Asien

Eine riesige Flotte kleiner Fischerboote kann am Fischerhafen von Mui Ne bewundert werden. Wer die Treppen zum Strand hinuntersteigt, tritt auf unzählige Schalen kleiner Muscheln. Abends verlassen die Boote den Hafen, um nach etwa zwei Tagen mit ihrem Fang wiederzukommen.

Morgenstunden in den roten Sanddünen von Mui Ne

Aufgrund der Lage dieser beiden fruchtbaren Tiefländer – Norden (Bắc Bộ) und im Süden (Nam Bộ) – wie auch der Form des Landes wird Vietnam als „Bambusstange mit zwei Reisschalen“ bezeichnet, abgeleitet von der Art und Weise, wie in Vietnam Lasten transportiert werden, nämlich an einer Tragestange mit zwei Körben.

Transportwesen von Mui Ne nach Mekong Delta, Can Tho:

Ticket gekauft (Abholung sollte um 1 Uhr früh stattfinden) am 30.2 – okok nicht schlimm, Änderung in 1.3.
Abholung fand um 1:37 statt – zum Glück musste ich nicht allein warten. Danke Dasha – aber wehe dir, wenn der Bus muss auf dich warten muss.
Ok, ab in den Bus und los geht’s… nach etlichen Bier, die davor getrunken wurden, musste ich mit kleinem Entsetzen feststellen – keine Toilette. Sind ja nur 5 Stunden ohne Klo.
Angekommen um ca. 6 Uhr früh in Saigon, auf der Suche nach einem Klo, niemand will einen Fremden hineinlassen, bis dann nach 20 min Herumgehopse mich jemand gnädigerweise hineinlässt. Welch ein tolles Gefühl!!
Warten auf den nächsten Transfer – zum Busbahnhof – der Transfer kommt diesmal nur 10 min zu spät – 26kg, Stativ, Handgepäck & 2 Personen am Motorroller ist normal.
Am Busbahnhof abgeliefert, merke ich, das sich alle in einen Minivan stopfen – das passiert mit ca. 3-4 Bussen – aber ich werde immer weggeschickt sobald ich mich auch nur nähere. Da beschließe ich, alles seinen natürlichen Lauf zu lassen. Abwarten & Tee trinken. Tatsächlich werde ich nach einer kleinen Eiskaffee-Pause aufgefordertm mich in den Bus zu bewegen – energisch wie üblich.
Manche müssen stehen. Im Bus wird getrascht und gleich für nächsten Abend was ausgemacht, das passiert nur hier. TOP!
Endlich nach dem 2ten Transfer ist es der echte Bus und die Reise beginnt! Auf ins Mekong Delta, Can Tho

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