Vietnam, Hoi An & Cam Kim Island // 25.-27.02.2016

nach Scheitern der Flugbuchung (alles ausgebucht gewesen) bin ich auf einen Nachtbus umgestiegen / endlich wärmer als der kalte Norden geworden (so happy darüber) / tolle Laternen in allen Farben gesehen / erstmals mit einem Roller herumgedüst – einfach nur super / riesigen Büffel beim begatten bestaunt / interessante alte, superfreundliche Menschen getroffen / von einem Rudel Hunden gejagt / zum Tee eingeladen worden (immer wieder toll) / 8€ für eine riesige Fisch- und Tintenfischplatte bezahlt – WOW / auf der Cam-Kim-Insel – mit einer Fähre die normalerweise nur Einheimische benutzen – einen Foto-Wahnsinnausflug gemacht (natürlich mit Motorroller) / Hosen schneidern lassen / kleine Party mit 6 Personen im Nachtbus gefeiert (wusste auch nicht, das 6 Personen dort Platz finden, wo es eigentlich schon zu dritt eng ist)

Die fünf Kalksteinfelsen enthalten so reiche Marmorvorkommen, dass Kaiser Minh Mang sie bei einem Besuch 1825 „Nui Non Nuoc“ taufte, das bedeutet „Marmorberge“. Sie liegen in der Umgebung von Da Nang und sind von Hoi An mit dem Motorroller in 30 Minuten erreichbar. Die einzelnen Berge sind den fünf Elementen der chinesischen Kosmologie zugeordnet: Wasser, Metall, Erde, Holz und Feuer. Am Fuße der Berge liegen einige Dörfer, deren Bewohner sich fast vollständig auf die Herstellung von Marmorstatuen spezialisiert haben. Es werden sowohl kleinere Souvenirs als auch großen, aufwendigen Steinmetzarbeiten aus der vietnamesischen Götter- und Legendenwelt hergestellt. Ich durfte über die Farbenpracht des Marmors, die Dimensionen der Höhlen und den Blick auf Berge, Strände und Meer staunen.

Wie zu jeder geologischen Geschichte, gibt es auch eine Legende. Ein Drache legte an der Küste ein Ei ab. Als er ins Meer verschwand, erschien der Schildkrötengott und wies einen alten Mann an, das Ei zu beschützen. Als die Schale in fünf Teile zersprang, schlüpfte eine Nymphe aus dem Ei.

Der Spitzhut „Non“ – der traditionelle vietnamesische Hut

Durch seinen ständigen Gebrauch und die Kombination mit dem Ao Dai, der Nationaltracht, ist der konische Hut Non zu einem Symbol Vietnams geworden. Er ist für dieses Klima besonders gut geeignet und schützt beim mühsamen Pikieren auf den Reisfeldern nicht nur vor Regen, sondern auch vor der Sonnenglut. Man weiß nicht, wann dieser Hut erstmals auftauchte, seine aktuelle Version ist jedenfalls eine verkürzte Form der Kopfbedeckung von Tonkin, dem Non Ba Tam oder „Dreimal acht Daumen-Hut”, einem großen Sombrero aus Samtpalmenblättern. Die Region um Hué und Quang Binh sind führend in der Herstellung dieser Hüte, die auch im Dorf Chuong bei Hanoi produziert werden. Die Latanpalmblätter werden gebleicht, durch Schlagen geschmeidig gemacht und dann Blatt für Blatt auf eine Bambusform genäht. Ein einfacher Vorgang, aber eine Geduldsarbeit, die fünf der sechs Arbeitsstunden beansprucht.

Lichter, die in den Fluss gesetzt werden, sollen Glück bringen.

Nur wer genug gegessen hat, hat Kraft zum Arbeiten.

vietnamesisches Sprichwort

Die “Japanische Brücke” in Hoi An ist das Wahrzeichen der vietnamesischen Küstenstadt. Chùa Câu, wie diese Holzbrücke genannt wird, vereinte damals das chinesische und das japanische Stadtviertel. Täglich lassen sich viele vietnamesische Paare in der romantischen Altstadt und am Fluss von Hoi An fotografieren.

Schon vor tausend Jahren hatte der kleine Hafen Thu Bon eine wichtige Bedeutung als asiatischer Handelshafen: Vor allem die Chinesen ließen sich im heutigen Hoi An nieder. Sie hinterließen ihre schönen alten Handelshäuser und malerischen Tempel, typische chinesische Teakholzhäuser und noch immer von den Familien bewohnte Ladenwohnungen. Heute ist die Altstadt von Hoi An ein UNSECO Weltkulturerbe. Persönlicher Favorit war allerdings nicht Hoi An, sondern eine kleine Insel namens Cam Kim Island. Überall wird man herzlichst empfangen, oft verständigt man sich mit Händen und Füßen und manchmal sogar ins Haus eingeladen um gemeinsam Tee zu trinken.

Er sah aus wie ein vietnamesischer Mafioso – und umarmte mich ohne
Vorwarnung kurz vorm Verlassen des Bootes. War wohl doch kein Mafioso..

Der ‘Spass’ vom Zuchtbullen dauerte nur zwei Sekunden – der Arme

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