Vietnam, HCMC & Mekongdelta, Ben Tre // 6.-8.02.2016

Tet-fest mit einer sehr, sehr freundlichen einheimischen Familie gefeiert / vom Gockelhahngeschrei geweckt worden (natürlich nicht die, die wir am Vorabend geschlachtet haben) / mut-hai-ba-YO-Trinksprüche zelebriert / ein wenig vietnamesisch sprechen gelernt / schöne Pagoden besucht / hervorragend gegessen / sehr ursprünglich geschlafen & geduscht / tanzende Drachen gesehen / zu viele Bier auf 100 Prozent getrunken / Jasmintee gefrühstückt (mehr konnte mein Körper nach den vielen Bier nicht mehr verkraften)

Solange die Räucherspiralen in den Pagoden brennen, überträgt der Rauch Botschaften an die Götter und Ahnen.

Cho Lon, die Chinesenstadt von HCMC, repräsentiert den Dreiklang aus Lärm, Geschäftigkeit und Geld. Pagoden, wie die Chua-Quan-Am-Pagode oder Thien-Hau-Pagode, sind die einzigen Plätze der Verinnerlichung.

Sonnenstrahlen und Rauch verwandeln die Pagoden in einen mystischen Ort. Die Thien-Hau-Pagode ist der Schutzgöttin der Fischer und Seeleute gewidmet und wurde von den Chinesen Anfang des 19. Jahrhunderts zum Dank für die sichere Fahrt von China nach Vietnam errichtet. Ursprünglich war dieser Tempel eine von den Chinesen gestiftete Versammlungshalle.

Das vietnamesische Mondneujahr „Tet“‘, der bedeutendste Feiertag des Landes, fällt mit dem chinesischen Neujahrsfest zusammen. Die Menschen bejubeln den ersten Frühlingstag, besuchen ihre Familien, huldigen die Vorfahren, tauschen Geschenke aus und feiern lautstark die Nächte durch. Ich hatte die Ehre, bei einer vietnamesischen Familie Tet zu feiern. Obwohl sie mich kaum kannten, wurde ich herzlichst in Ihrem Haus, im Mekong Delta, Ben Tre, empfangen. Dies zählt zu einer meiner besten Reiseerfahrungen.

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